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Kategorie: Herren 1

Ausgekontert zum Saisonabschluss (H1)

Ausgekontert zum Saisonabschluss (H1)

Am Samstag stand das letzte Spiel der Saison für unsere „zweite“ Herrenmannschaft gegen den TSV Brannenburg an. Im Hinspiel, das mit 27:27 Unentschieden endete, hatte es  noch sechs 2-Minuten-Strafen und zwei Rote Karten gegen die Brannenburger gegeben. Dementsprechend wurde vor dem Spiel angekündigt, bei einem Griff in den Wurfarm den Wurf abzubrechen. Ansonsten wollten die Männer der HSG Ne/O aufgrund des geschätzten gegnerischen Durchschnittsalters von 42 Jahren besonders über erste und zweite Welle zum Erfolg kommen.

Das klappte direkt am Anfang sehr gut. Die Abwehr fing den Ball heraus und der erste Tempogegenstoß wurde verwandelt. In der Folge ging es zunächst ein wenig hin und her, auch bedingt durch ein paar Fehlwürfe seitens der HSG. Ab dem Stand von 3:3 übernahm die Heimmannschaft allerdings das Spiel und konnte sich bis zur Halbzeitpause auf 17:11 absetzen. Zu dem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits 4 Zeitstrafen auf ihrem Konto, die vom sehr guten Schiedsrichter Patrik Porogi für grobe Fouls verteilt wurden. Allerdings war das Spiel an sich recht fair geführt.

In der zweiten Halbzeit machte sich dann der Altersunterschied von durchschnittlich zirka 16 Jahren bemerkbar und die Gatsgeber konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen, besonders weil Betreuer Martin Hörger ermahnte, dass das Spiel noch nicht gelaufen sei. In der Endphase des Spiels kam es dann aber doch noch zu einer unschönen Szene als Boban Cvetkoski bei einem Tempogegenstoß von hinten in den Arm gegriffen wurde. Dafür gab es (mal wieder) eine Rote Karte für den TSV Brannenburg. Das Foul blieb für Boban zum Glück ohne Folgen, da er den Wurf tatsächlich nicht mehr durchzog.

Im Anschluss gab es noch ein paar Gegenstöße gegen die entkräfteten Brannenburger, die auf einige junge Spieler verzichten mussten. So kam es zum Endstand von 36:18.
Ein großes Dankeschön an die Fans in der Halle, die zur Halbzeit nochmal eindringlich eine bessere Abwehr gefordert hatten. Nur 7 Tore in der Hälfte zwei zeigen, dass die Mannschaft die Forderung ernst genommen hat.

Jetzt geht es erstmal in die verdiente Sommerpause und dann schauen wir, was in der nächsten Saison als HSG B-ONE passiert!

Es spielten:
Felix Apelt, Marco Maurantonio (beide Tor), Markus Haldmaier (2), Thomas Wang (2), Philipp Münch (5), Patrick Dorn (2), David Techmer (4), David Memmel (3), Julius Beck (2), Michael Thade (2), Christoph Helm, Philipp Hartmann (6/4), Boban Cvetkoski (2), Marcus Reese (5).

Double Header zum Olympiafinale oder … ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!

Double Header zum Olympiafinale oder … ich liebe es wenn ein Plan funktioniert!

Es war der perfekte Tag um Geschichte zu schreiben.
Die erfolgreichsten Winterspiele für Team D, beinahe das Miracle on Ice von 1980 zu einer Randnotiz der Geschichte verblassen lassen und (Hollywood hätte es nicht kitschiger schreiben können) 2 ungeschlagene Tabellenführer bereit die Schläger/Bälle zu kreuzen. Dieser Spirit musste mitgenommen werden. Mit viel Liebe und Mühe wurde die Spielhalle Quadratmeter um Quadratmeter in eine Indoor Eishandballfläche verwandelt. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Helfer die teils aus eigenen Beständen Schmierseife bereit stellten und stundenlang auf allen vieren den Boden damit einrieben um für das ganz besondere Flair in der Halle zu sorgen.

Das kann man an dieser Stelle schon vorwegnehmen. Auch die Gäste aus Freilassing und Sauerlach waren schwer beeindruckt von der Arbeit der Gastgeber. Über den gesamten Nachmittag konnte man es immer wieder hören: „… sowas hab ich echt noch nie erlebt!“

Aber zurück zum Plan.
Wie immer ganz einfach. Die 2. Herren hatte den ungeschlagenen Tabellenführer aus Freilassing zu Gast und es war klar, dass die Punkte diesmal in der eigenen Halle blieben. Die 1. Herren als ungeschlagener Tabellenführer Sauerlach schlagen und dann ab geht die Lutzi, den Aufstieg feiern, aber sowas von.
Alles schon seit Tagen vorbereitet, sogar die Jubel Mädels von Kim Jong hatten ihren Auftritt angekündigt.

Die 2. Herren waren gewarnt aus der bösen Klatsche aus dem Hinspiel und wollten gerade im Angriff nicht so leichtfertig wie im Hinspiel die Bälle verlieren und den Gegner so die leichten Gegenstoß Tore nicht ermöglichen. Das klappte sogar sehr gut, nur war im Angriff ein bisschen die Wurfseuche ausgebrochen. Viele schön freigespielte Chancen landeten mit einem satten Klatsch am Pfosten und leider nicht im Tor. Aber nachdem die Abwehr viel stabiler als im Hinspiel war konnte man den Rückstand in Grenzen halten und hatte in Überzahl kurz vor der Halbzeit die Chance auf das 10:12. Aber anstatt Jubel hallte wieder das Klatschen durch die Halle zum Halbzeitstand von 09:12.
Nach der Pause leider keine Besserung der 2. Herren und so setzte sich Freilassing am Schluss verdient mit 9 Toren zum Endstand von 16:25 ab.
Teil 1 des Plans nicht ganz aufgegangen, aber zumindest hat man sich im Vergleich zum Hinspiel, das mit über 20 Toren Rückstand verloren wurde auf unter 10 Toren verbessert.
Aber die 2. Herren wären nicht die olympischen Eischampions der Herzen die sie sind, wenn sie mit einer solchen Niederlage nicht gut umgehen würden.
Aufstehen, Krone richten und zum Bierzapfen in die Kabine!

Denn es stand ja noch das Mainevent an und rechtzeitig vor Spielbeginn fanden sich alle wieder frisch geduscht und mit Bier versorgt auf der Tribüne ein. Die Mädels aus Nordkorea haben sich dann leider doch nicht mehr sehen lassen, aber mal ehrlich die hätten eh nur Platz weggenommen.

Es war also alles für die große Meistersause angerichtet und dementsprechend gut ging es auch los. Der Fairnesshalber wurde dem Gegner aus Sauerlach das erste Tor des Spiels überlassen, aber ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren das Zepter und konnten sich immer wieder entweder durch schöne 1. Welle oder Positionsspiel durchsetzen und so wuchs der Vorsprung in der ersten Halbzeit auf 17:10 zum 17:12 Halbzeitstand. Ab diesem Zeitpunkt lohnt es sich in die Fehleranalyse zu gehen. Entweder hat man den Sauerlachern vergessen zu sagen, dass sie weiterhin so spielen sollten und wir das Spiel gewinnen wollen oder der ein oder andere Spieler der HSG kam mit dem frisch gemachtem „Eis“ nach der Halbzeitpause nicht mehr so gut zurecht. Auf jeden Fall startet Sauerlach mit einem 7:3 Lauf aus der Halbzeit so dass Sauerlach auf einmal wieder beim Stand von 20:19 auf ein Tor herangekommen war. In dieser Phase leistet man sich leider zu viele Unkonzentriertheit im Passspiel und Abschluss. Sauerlach war ab diesem Zeitpunkt auch nicht mehr gewillt nachzulassen und ließ sich nicht mehr abschütteln. Das Spiel hatte jetzt deutlich an Niveau, mit schönen Toren auf beiden Seiten, zugelegt und Sauerlach schaffte den Ausgleich zum 25:25. Die Führung sollte aber bis dato immer auf Seiten der 1. Herren sein. Erst ganz zum Schluss im Stile eines aktuellen Eishockeyolympiasiegers aus Russland (zumindest bis alle Dopingproben bei den Athleten aus Russland ausgewertet sind) ging Sauerlach mit 29:30 zum ersten Mal seit dem 0:1 in Führung. Das Spiel war aber noch nicht entschieden. Sauerlach musste kurz vor Spielende nochmal in die Unterzahl und auch das hat man im Olympischen Finale gesehen was das für Konsequenzen haben kann.
Die 1. Herren hatte den Ball und die Chance auf den Ausgleich oder mehr. „Name hier einfügen“ (Name der Redaktion bekannt, aber aus Datenschutzgründen anonymisiert) bekam den Ball in der Überzahl und … (Ich muss hier leider aufhören, weil ich „Name hier einfügen“ wirklich gerne mag und er einer der besten Handballer bei uns im Kader ist).

Das Spiel endete 29:30 für Sauerlach

Soviel zu unserem Plan 4 Punkte an diesem historischem Wochenende in heimischer Halle einzufahren.

Was bleibt ist die wirkliche gute Stimmung in der Halle und auch in den Mannschaften die sehr souverän mit den Niederlagen umgegangen sind.
Wir haben jetzt 2 Wochen spielfrei und schicken wirklich ernstgemeinte Wünsche an die Bayerischen Handballern aus Unterhaching (BHU) in dieser Zeit ihre beiden Spiele zu gewinnen, da wir bei einer eventuellen Niederlage am grünen Tisch den Aufstieg und Meisterschaft klarmachen und das hätte nun wirklich den Charme einer Meisterfeier des FC Bayern am 27. Spieltag auswärts in Bielefeld.
Am 18.03.18 geht es nach Forstenried und dort heisst es:

„Meister wird nur die HSG“

… und feiern kann man immer nachholen.

Es spielten in der Kür

Christian Ams, Marco Maurantonio (beide Tor), Aaron Bernatowitz (2), Stefan Giehl (2), Mathias Gilgen (2), Christoph Helm (1), Christoph Mempel (2), Max Pöppel (1), Philipp Münch (1), Michael Thade (2), Valentin Voigt (3), Thomas Wang, David Techmer

Und in der Pflicht

Felix Apelt, Martin Hörger (beide Tor), David Baumann, Alvin Bernt (1), Julius Beck (2), Gregor Ester (1), Frank Fischer (4), Matthias Gilgen, Philipp Hartmann, Max Juraschek, David Memmel (5/1), Philipp Münch (3), Sebastian Oswald (6/2), Marcus Reese (7)

Herren 1 gegen SG SHV/UHC Salzburg II: Guter Start ins neue Jahr!

Herren 1 gegen SG SHV/UHC Salzburg II: Guter Start ins neue Jahr!

Das neue Jahr startete genau so gut für die Herren I der HSG, wie das letzte endete – mit einem Sieg. Das Spiel war gekennzeichnet von zwei grandiosen Debuts. Nicht nur hatte Alvin Bernt sein erstes Spiel für die Herren I, sondern auch Martin Hörger hatte ein Debut der besonderen Art für einen Torhüter. Er hat das Unmögliche möglich gemacht und ein Tor geworfen, als die Salzburger das Tor frei ließen. Was zuerst nicht wie ein Treffer aussah und auch von Martin mit dem Ausruf „Scheiße“ begleitet wurde, landete letztendlich im Tor und wurde entsprechend gefeiert.

Vor uns hatte bereits die Damen I ein packendes Spiel abgeliefert und wir waren entschlossen uns dem anzuschließen, gerne jedoch etwas deutlicher. Da wir mit 14 Mann angetreten waren und dies eines unserer letzten Heimspiele in der alten Halle war, waren die Ansagen vor dem Spiel deutlich: Hinten aggressive 6:0 Deckung und vorne ruhigen vernünftigen Handball durchziehen.

Gesagt, getan und wir starteten das Spiel mit einer, nach kurzen Anlaufschwierigkeiten, stabilen Abwehr in das Spiel. Selbst im Angriff – eigentlich eine unserer Schwachstellen – wurde mit Verstand Handball gespielt und die Chancen gut genutzt. Nachdem wir uns zu Beginn der ersten Halbzeit einen angenehmen Vorsprung von 6 Toren (10:4) erarbeitet hatten, kamen uns die zwei großen K’s in den Weg. Konzentration und Kondition. Hinten stand die Abwehr plötzlich nicht mehr so gut wie am Anfang und vorne häuften sich die unnötigen Ballverluste und vergebenen Chancen. Auch waren wir kurzzeitig davon verwirrt, dass der Gegner mit einer 5:1 Deckung verteidigte, was zu noch mehr Fehlern führte.

Das endete darin, dass unser Vorsprung zu schmelzen begann. Aber wir retteten uns in die zweite Hälfte und starteten wieder gut ins Spiel. Siegesluft geschnuppert, ließen wir uns den Sieg nicht mehr nehmen und fuhren relativ souverän den Sieg ein (29:24).

Es spielten:
Felix Apelt, Martin Hörger (beide Tor) (1), Philipp Münch (2), Maximilian Hofbauer (2), Michael Thade (3), Christoph Helm, Christoph Mempel (1), Maximilian Pöppel (2), David Baumann (3), Valentin Voigt (4), Thomas Wang (2), David Techmer (2), Alvin Bernt (3/1).

Klarer 27:18-Sieg für die HSG Ne/O (H1)

Klarer 27:18-Sieg für die HSG Ne/O (H1)

14 Mann im Kader – ein seltenes Vergnügen für die zweite Herrenmannschaft der HSG Neubiberg/Ottobrunn. Da wollte man natürlich von der ersten Minute an Gas geben, zumal die Gegner vom Sportbund Chiemgau Traunstein II nur wenig Wechselmöglichkeiten hatten.

So wie es sich die BoomBoyz vorgenommen hatten, so gingen sie auch ins Spiel. Von der ersten Minute an wurde Vollgas gegeben und so kam es zu einigen einfach Toren über erste und zweite Welle. Dabei half besonders die 5:1-Deckung, die zu ein paar leichten Ballgewinnen seitens der HSG führten. Und so konnten sich unsere Herren schnell mit 7:1 absetzen.

Der Angriff war dabei immer wieder von unterschiedlichen Positionen erfolgreich, weshalb sich die Traunsteiner Abwehr schlecht auf das Spiel einstellen konnte. In der Schlusssekunde der ersten Halbzeit verwandelte Christoph Helm seinen zweiten Wurf in der ersten Halbzeit sicher im Tor und so konnte die HSG Ne/O mit einem 12:6-Pausenstand in die Halbzeitpause gehen.

Nach der Halbzeit machte die Mannschaft da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Mit einer konzentrierten Abwehrleistung und schnellem Umschaltspiel gelangen weiterhin einfache Tore, gegen die nun müder werdenden Gegner. Auch in der zweiten Hälfte fielen Tore von verschiedenen Positionen.

Besonders Stefan Giehl und Maximilian Hofbauer waren nun energiegeladen und tankten sich einige Male durch die Lücken der Abwehr, die nun von einem anderen Torhüter unterstützt wurde.

Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass am Schluss kein 10 Tore-Vorsprung gehalten werden konnte, da der gegnerische Torwart sich ein Herz nahm und die HSG-Abwehr diesem gedankenverloren beim Durchmarsch zuschaute und anschließend keinen schnellen Anwurf ausführen wollte. Dadurch blieb es beim Endstand von 27:18.

Alles in Allem kann es so auf jeden Fall in den nächsten Spielen weitergehen, vor allem auch in Sachen Spieleranzahl!

Es spielten:
Christian Ams, Martin Hörger (beide Tor), Philipp Münch (4), Patrick Dorn (2), Mathias Gilgen (1), Stefan Giehl (4), Fabian Sessler (1), David Techmer, Maximilian Hofbauer (3/1), Michael Thade (4/1), Christoph Helm (3/1), Christoph Mempel (2), Maximilian Pöppel (1), David Baumann (2).