Damen III mit 16:13-Niederlage zum Beginn

Damen III mit 16:13-Niederlage zum Beginn

Die Trainer wollten es sich gerade bei ihren Wechselspielerinnen auf der Bank gemütlich machen, doch sie schafften es noch nicht einmal sich vollständig hinzusetzen, da zappelte der Ball bereits das erste Mal in der neuen Saison im Netz. Für alle die sich in diesem Moment noch in der Sommerpause, auf der Toilette, am Bierstand oder beim Rauchen befunden haben, hier nochmal was passiert war: Nathalie Miller hatte beherzt aus gutem Winkel ihre Chance gewittert und einfach mal drauf gehalten. In den folgenden Minuten konnten sich unsere Mädels mit schön herausgespielten Toren auf 1:3 absetzen.
Das starke Momentum aus den Anfangsminuten im Spiel mit zwei Kreisläuferinnen hielt leider nicht an und es reihten sich die Fehler in der Abwehr aneinander. Die Arme blieben unten und das Verschieben klappte nur noch vereinzelt. Dadurch konnten die Tuderinger einige leichte Tore aus dem Rückraum erzielen, bei denen unsere Torhüterin wenig bis gar keine Chancen auf eine Parade hatte.

Im folgenden Time-Out wurde dies dann auch von den Trainern angesprochen: -> „Jetzt wieder verschieben und mit den Armen die Werferin blockieren! Und habt vorne ein Auge auf eure Kreisläuferinnen!“
Die Ansprache zeigte Wirkung und unsere Mädels konnten vor der Pause mit einer gesteigerten Abwehrleistung wieder auf zwei Tore herankommen. In der Abwehr zeichnete sich Maria Münster, die immer wieder die Versuche der gegnerischen Halben ein Kreuz anzuziehen geschickt vereitelte, aus.

In der zweiten Hälfte sollten die Mädels die großen Lücken, welche die beiden Kreisläuferinnen in die Abwehr der Kontrahentinnen rissen, nicht nur für eigene Vorstöße nutzen sondern auch einmal die Kreisläuferinnen selbst anspielen. Außerdem sollte die gute Abwehrarbeit aus der Phase direkt vor der Pause fortgesetzt werden.
Weiter ging es wie das Spiel angefangen hatte, das erste Tor machte die HSG! Doch dann wollte erst einmal nichts mehr gelingen. Der Pfosten, die Latte und die gegnerische Torhüterin konnten viele gute Würfe entschärfen. Dies waren für uns bittere Ballverluste, welche die Damen aus Trudering in eigene Tore ummünzen konnten.

Zum Glück konnten unsere Mädels hintenraus mit ein paar schönen Kombinationen und Toren ihr Können zeigen. Einzig und allein ein verwertbares Anspiel an eine unserer drei Kreisläuferinnen wollte einfach nicht gelingen. Aber die Saison ist ja noch jung und nächsten Samstag besteht gleich wieder die Chance auf den ersten Saisonsieg.

Es spielten:
Heide Lüttich (Tor), Nadja Blanck, Sarah Franke, Franzi Geiger (2), Dani Huber (1), Kornelia Kovács (3/1), Nathalie Miller (1), Maria Münster (5/1), Anna Niedermeier, Johanna Pöppel, Gabi Velki, Freya Zörntlein (1)
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